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Rechtsanwaltsfachangestellte

Mindestvergütungssätze


Im Juni 2016 hat der Vorstand der Rechtsanwaltskammer beschlossen, mit Wirkung zum 01.01.2017 folgende Mindestvergütungssätze zu empfehlen:

1. Ausbildungsjahr  750,00 Euro
2. Ausbildungsjahr  800,00 Euro
3. Ausbildungsjahr  900,00 Euro




Ergebnisse der Umfrage im Jahr 2016 zur Erhöhung der Mindestvergütungssätze



Novellierung der ReNoPat-Ausbildungsverordnung


Aufgrund des demographischen Wandels und der Globalisierung bedurfte die alte ReNoPat-AusbV von 1987 einer Novellierung, um wieder der Zeit angemessen zu sein.

Die neue Ausbildungsverordnung nebst Ausbildungsrahmenplan wurde Mitte September 2014 im Bundesgesetzblatt verkündet und ist zum 01. August 2015 in Kraft getreten. Zuvor bereits bestehende Arbeitsverhältnisse können unter Anrechnung fortgeführt werden, wenn die Parteien dies vereinbaren und noch keine Zwischenprüfung abgelegt wurde.

Zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres wird eine Zwischenprüfung in den Bereichen „Kommunikation und Büroorganisation“ sowie „Rechtsanwendung“ in schriftlicher Form abgehalten. Die Fächer werden jeweils 60 Minuten geprüft.
Die Abschlussprüfung erfolgt in den Fächern:

  • Geschäfts-und Leistungsprozesse
  • Mandantenbetreuung
  • Rechtsanwendung im Rechtsanwaltsbereich
  • Vergütung und Kosten
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Im Bereich Mandantenbetreuung wird ein 15 minütiges Fallgespräch mit Einbindung der englischen Sprache geführt, welches mit 15% in die Gesamtnote eingeht. Für die restlichen Prüfungsfächer stehen maximal 360 Minuten Prüfungszeit zur Verfügung. Genaue Angaben zu den Voraussetzungen und Bedingungen der einzelnen Prüfungen sind in der neuen Prüfungsordnung zu finden.